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Schlauer und kreativer mit dem Handy
Mehr als nur telefonieren: Inhalte machen’s möglich

Genau betrachtet sind heute Mobiltelefone und ihre vielfältigen Funktionen die reinsten Minicomputer. Mit dem Handy lassen sich so eine ganze Menge Dinge anstellen, die weit über das reine Telefonieren und Simsen hinausgehen: zum Beispiel seinen Arbeitstag über den Handy-Kalender regeln oder an der U-Bahn-Station per Mobiltelefon bezahlen. Für Kinder sind ganz andere Dinge wichtig: Inhalte! Doch was sind Inhalte?

Zum Beispiel Musik
Stichwort Musik: Es kommen kaum noch Handys auf den Markt, die nicht mit Kopfhörer ausgeliefert werden. Denn viele neue Geräte haben mittlerweile ein eingebautes Radio oder erlauben das Abspielen von Musikstücken beliebter Hits im MP3-Format. Die neusten Songs der Lieblingsband mit sich zu führen, hebt natürlich die Laune. Die Kinder freut’s, die Eltern auch, weil sie sich so den Kauf eines teueren MP3-Players sparen können. Aber es gibt noch andere klangliche Inhalte: Klingeltöne. Nichts ist so langweilig, wie die vorinstallierten Klingelsounds. Darum wird rasch eine muntere Auswahl via Internet und Freunde gesammelt.

Kreativität ist Trumpf!
Und kreativ sind Klingeltöne auch: schließlich erlauben viele Handys Eigenkompositionen. Für den Anfang ist das nicht schlecht, wer allerdings ausgefeiltere Handy-Klingeltöne komponieren möchte, sollte zu einer entsprechenden PC Software greifen. Besitzt das Mobiltelefon noch eine Kamera, eröffnen sich auch optisch völlig neue Perspektiven. Werfen Eltern einen Blick auf das Handy ihres Kindes, finden sie jede Menge Fotos, die spontan und unterwegs geschossen wurden. Zwar ist die Bildqualität eher mau, aber hier geht’s ja auch nicht um einen Fotowettbewerb, sondern um das Festhalten einer Situation.

Besonders gelungene Fotos landen dann als Hintergrundbilder auf dem Display. Rufen Freunde an, erscheint statt der Nummer ein witziges Bild von ihnen.

Auch das Filmen kleiner Sequenzen entfaltet Kreativität. Vergessen Sie die vielen Schlagzeilen über Gewaltvideos, die sind eher die Ausnahme. Schauen Sie sich mal die Filme ihrer Söhne und Töchter an. Die sind lustig, ausgelassen und äußerst unterhaltsam.

Noch ein Beispiel: Spielen und lernen
Irgendwann werden auch Spielfilme auf dem Handy zu sehen sein. Bis dahin werden Kinder von anderen Inhalte angezogen: Handyspiele üben eine große Faszination aus. Ganz gleich wie simpel diese Spiele auch sein mögen. Denn mit Handy lässt sich auf langen Fahrten schnell mal die Zeit verkürzen.

Je besser das Display des Handys, desto mehr Spaß macht das Spielen. Handyspiele können zwar mit einem Nintendo DS nur selten mithalten, aber als Pausenfüller erfüllen sie ihren Zweck. Und noch etwas haben Kinder als Inhalt schätzen gelernt: Lerninhalte. Das ist kein Witz. Mittlerweile engagieren sich Schul- und Sprachenverlage auf dem Gebiet. Damit lassen sich mühelos Vokabeln lernen.