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Sicherheit geht über alles
Worauf junge Handynutzer achten müssen

Wann immer Eltern sich einfallen lassen, ihren Kindern ein Handy zu kaufen, lassen sich ihre Beweggründe in einem einzigen Wort zusammenfassen: Sicherheit. Doch auch Mobiltelefone sorgen für böse Überraschungen. Deshalb ist es unvernünftig, seinen Kindern einfach nur ein Handy in die Hand zu drücken. Mütter und Väter müssen, ähnlich wie beim Thema Internet, ihren Nachwuchs auf etwaige Gefahren aufmerksam machen. Die Folgen könnten sonst recht kostspielig werden.

Anrufer unbekannt
Die Welt ist bekanntlich schlecht. Im Internet versuchen Betrüger per E-Mail unsere Konten „abzufishen“, es erreichen uns Viren, Trojaner und Würmer. Ähnlich geht es beim Handy zu. Dort haben sich Gauner 1000 und einen Trick einfallen lassen, um einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Schärfen Sie Ihren Kindern ein, die Nummer nur an Verwandte und Freunde zu geben. Und auch nur bekannte Anrufer zurück zu rufen. Denn wer erst einmal eine fremde Nummer auf seinem Handy findet und sogleich zurück ruft, landet unter Umständen bei einer teuren Abzock-Nummer. Möglicherweise können Erwachsene diese gefährlichen Nummern an ihrer Vorwahl erkennen, Kinder nicht unbedingt.

Fallen, nichts als Fallen
Kinder sind bevorzugte Opfer der Bauernfängerei. Sprechen Sie mit ihnen auch über Klingeltöne und Logos. Sie müssen sie ihnen ja nicht verbieten, doch zumindest darauf aufmerksam machen, dass es den einen oder anderen Anbieter gibt, der eben dem Kind nicht nur „einen“ Klingelton verkauft, sondern ihm gleich ein Abonnement unterjubelt. Auch wenn es den Eltern zum Teil gelingt, solche Abschlüsse rückgängig zu machen, so lassen sich diese Fallen mit erhöhter Vorsicht von vornherein umgehen.

Noch ein teurer Spaß
Gerade Grundschulkindern fällt es sehr schwer, auf eigene Gegenstände aufzupassen. Was verschwindet nicht alles in einem schwarzen Loch: Jacken, Turnbeutel, Trinkflaschen und Schlüssel. Doch liegen diese noch nicht ganz in der Preiskategorie eines Mobiltelefons. Und Handys werden nicht nur gerne vergessen und liegen gelassen, sondern auch geklaut. Bis der Diebstahl bemerkt ist, kann der Täter stundenlang mit Timbuktu telefonieren. Den jungen Handybesitzern muss also klar sein, dass sie mit dem Erhalt eines Handys auch Verantwortung tragen.

Noch ein Sicherheitsaspekt
Wir kaufen unseren Kindern ein Handy, um jederzeit mit ihnen sprechen zu können. Doch wenn es dann mal wichtig ist, sind sie nicht zu erreichen. Der Grund ist weder Diebstahl des Gerätes, noch ein schlimmer Unfall. Die Wahrheit erscheint oft viel banaler: Der Akku ist leer. Oftmals vergisst der Nachwuchs einfach sein Mobiltelefon nachts wieder aufzuladen. Auch das müssen Kinder wissen. Denn wenn sie tatsächlich in eine Notsituation geraten, sollte die Rettung nicht unbedingt an einem leeren Akku scheitern.