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AKKUS Akkus sind wieder aufladbare Batterien, die den Strom für Ihr Handy liefern. Es gibt verschiedene Arten von Akkus. Wie lange Sie mit Ihrem Handy telefonieren können, hängt von der Art des Akkus ab. Es gibt drei verschiedene: Nickel-Cadmium-Akku: Diese Form ist die älteste und auch preiswerteste. Heute wird diese Akku-Variante allerdings nur noch selten verwendet. Der Akku ist nämlich sehr groß, schwer und besitzt eine niedrige Leistungsdichte. Lithium-Ionen-Akku: Diese moderne Akku-Bauart überzeugt vor allem durch ihr leichtes Gewicht und ihre hohe Speicherkapazität. Die Akkus können ohne Energieverlust immer wieder aufgeladen werden. Dafür sind sie aber ziemlich teuer. Nickel-Metallhydrid-Akku: Qualitativ und auch vom Preis her liegt dieser Akku zwischen den beiden anderen. Er wird heute in den meisten Handys eingesetzt. AKKUKAPAZITÄT Die Akku-Kapazität gibt in Milli-Ampere-Stunden (mAh) an, wie leistungsfähig ein Akku ist. Wie lange er im täglichen Gebrauch hält, hängt neben dem Nutzerverhalten allerdings auch vom jeweiligen Gerät ab. Handys mit großen Farbdisplays z.B. benötigen einen starken Akku, da diese recht viel Strom verbrauchen.
ANKLOPFEN Ruft jemand Sie an, während Sie bereits ein Gespräch führen, wird der Anrufer durch einen Signalton angekündigt. Sie können sich nun entscheiden, ob Sie den Anruf annehmen und den ersten Gesprächspartner in die Warteschleife setzen, oder ob Sie den anklopfenden Anrufer ignorieren und ihn später zurückrufen.
ANRUFERKENNUNG Wenn Sie angerufen werden, erscheint im Display Ihres Handys die Telefonnummer des Anrufenden. Mit einer solchen automatischen Anrufererkennung können Sie so bereits anhand der Telefonnummer erkennen, wer Sie anruft. Sollten Sie während des Anrufs abwesend sein, wird die Telefonnummer des Anrufers später auf dem Display als „Entgangener Anruf“ angezeigt. Bei vielen Handys gibt es heute auch die Möglichkeit, verschiedenen Anrufern Klingeltöne, Logos oder auch Bilder zuzuordnen.
ANRUFSPERRE Durch die Anrufsperre kann der Benutzer bestimmte Rufnummern wie z.B. die teuren 0190 - Nummern sperren lassen. BILDMITTEILUNGEN Bildmitteilungen sind Bilder oder Logos, die Sie zusammen mit einem kurzen Text wie eine SMS versenden können.
BLUETOOTH Bluetooth ist eine Technologie, die eine kabellose Datenübertragung über eine kurze Distanz ermöglicht. Über Bluetooth können Sie beispielsweise Daten zwischen zwei verschiedenen Handys austauschen. Über die jeweiligen Schnittstellen der Geräte wird hierfür eine Funk-Verbindung aufgebaut.
BROWSER Ein Browser ist ein Programm mit dem man im Internet oder im WAP Seiten und Inhalte aufrufen kann. Für Mobiltelefone gibt es spezielle Browser, die "normale" Internetseiten auf dem kleinen Handy-Display gut darstellen können.
DISPLAY Das Display ist das elektronische Anzeigefeld des Handys. Display-Auflösung Die Display-Auflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten sich die Anzeige eines Handys zusammensetzt. Je höher die Auflösung, desto feiner die Darstellung. Dies ist wichtig z.B. beim Betrachten von Fotos und Videos oder für Spiele.
DOWNLOAD Download bezeichnet das Herunterladen von Daten aus dem Internet. Mittels mobiler Datenübertragung können Sie Hintergrundlogos, Videos, Spiele oder Klingeltöne auf Ihr Handy downloaden.
DUALBAND Ein Dualband - Handy kann auf mehreren Frequenzen senden und empfangen, das heißt, es kann sowohl im D - NETZ (900 Mhz) als auch im E - NETZ (1800 MHz) senden um empfangen. Heutzutage sind in Deutschland alle Handys mindestens Dualband, viele sind aber schon TRIBAND oder sogar QUADBAND Handys.
DVB-H DVB-H ist ein digitaler Übertragungsstandard, der den Fernsehempfang auf dafür ausgestatteten Handys ermöglicht. DVB-H baut auf derselben Technik auf wie das digitale Antennen-Fernsehen DVB-T. In Deutschland soll der Sendebetrieb noch 2007 starten.
ELEKTROSMOG Elektrosmog bezeichnet die Belastung des menschlichen Körpers durch elektromagnetische Felder. Elektromagnetische Felder werden auch von Handys erzeugt. Bis heute gibt es noch keine endgültigen Forschungsergebnisse, wie schädlich diese Strahlung für den Menschen tatsächlich ist. Der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate, gemessen in Watt pro Kilogramm) gibt an, wie stark ein Handy elektromagnetische Felder erzeugt. Beim Bundesamt für Strahlenschutz können Sie erfahren, wie hoch der SAR-Wert Ihres Handy-Modells ausfällt.
E-MAIL CLIENT Besitzt Ihr Mobiltelefon einen E-Mail Client, können Sie Ihre E-Mails vom Handy aus abrufen und teilweise auch versenden.
EMPFANGSEMPFINDLICHKEIT Durch eine hohe Empfangsempfindlichkeit hat das Handy auch bei schwacher Netzversorgung einen guten Empfang und bucht sich stabil ins Netz ein. Bei niedriger Empfangsempfindlichkeit kann die Verbindung abbrechen oder gar nicht erst aufgebaut werden.
EMS EMS steht für Enhanced Messaging Services (Erweiterter Kurznachrichten-Dienst). Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der SMS. In einer SMS müssen Sie sich auf maximal 160 Zeichen beschränken und können keine Bilder verschicken. In einer EMS können Sie eine Textnachricht mit Bildern, Ton und Animationen versehen.
FOTO-HANDY Die meisten Handys sind inzwischen mit einer Digitalkamera ausgestattet. Hiermit können Sie Fotos schießen und kurze Videos drehen. Ihre Bilder und Filme können Sie sofort auf dem Handy-Display ansehen, aber auch auf einen Computer übertragen oder per MMS an andere Mobilfunkteilnehmer verschicken.
FREISPRECHEINRICHTUNG Mit einer Freisprecheinrichtung können Sie telefonieren, ohne das Handy am Ohr halten zu müssen. Die Bestandteile einer Freisprecheinrichtung sind ein leistungsstarker Lautsprecher und ein funktionsfähiges Mikrofon Beim Autofahren ist das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung verboten.
FUNKLOCH Als Funkloch bezeichnet man eine Region oder ein Gebiet, in dem das Handy keinen Empfang hat. Gründe dafür sind zum Beispiel ungeeignetes Gelände, Abschirmungen im Gebäude oder eine zu große Entfernung zum nächsten Sender.
FUNKZELLE Eine Funkzelle ist der Bereich, den ein Sendemast eines Mobilfunknetzes abdeckt. Die Funkzellen überlagern sich in der Regel, damit keine Löcher im Netz auftreten. Ein Mobilfunkteilnehmer kann während eines Gesprächs von einer Zelle in die nächste wechseln.
GATEWAY Ein Gateway ist der Übergang von einem Netz in ein anderes. Zum Beispiel, wenn man in den Urlaub fährt wo das deutsche Netz verschwindet und das Handy nun über ein Netz im Ausland seinen Empfang erhält.
GPRS GPRS ist die Abkürzung für General Packet Radio Service. GPRS ist ein besonders schnelles Datenübertragungssystem, bei dem die Daten nicht als Ganzes, sondern in Form von kleinen Paketen versendet werden. Diese Pakete werden dann beim Empfänger wieder zur Gesamtinformation zusammengesetzt. Die Abrechnung für die GPRS-Übertragung erfolgt nicht wie bei Gesprächen nach der Dauer, sondern nach der Datenmenge. Eine GPRS-Verbindung wird dann aktiv, wenn Sie eine MMS verschicken oder mit ihrem Handy im Internet surfen.
GPS GPS steht für Global Positioning System und ist ein ursprünglich von den amerikanischen Streitkräften entwickeltes Satelliten-Ortungssystem. Inzwischen wird es überwiegend zivil genutzt. Ein GPS-Empfänger kann seine Position auf der Erde und die Höhe über dem Meeresspiegel bis auf wenige Meter genau ermitteln.
GRUNDGEBÜHR Die Grundgebühr ist das monatliche Entgelt, das unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des Handys fällig ist.
GSM-NETZ GSM ist Abkürzung für Global System for Mobile Communications. Dahinter verbirgt sich ein internationaler technischer Standard für digitale Mobilfunknetze. GSM wird weltweit in mehr als 120 Ländern eingesetzt.
HANDY Nur in Deutschland wird ein Mobiltelefon als Handy bezeichnet. Der Begriff Handy wurde als Bezeichnung für ein Mobiltelefon nur scheinbar aus dem Englischen entlehnt. Vielmehr ist „Handy“ eine Wortneuschöpfung der Industrie. Im Englischen benutzt man "cellular" oder "mobile phone".
HOMEZONE Einige Mobilfunkanbieter bieten ihren Kunden einen Dienst an, der das Telefonieren über Festnetz und Mobilfunknetz vereint. Der Kunde telefoniert in der Homezone mit seinem Handy zu festnetzähnlichen Tarifen. Die Festlegung der Homezone ist beliebig: Sie kann zuhause, im Büro oder im Lieblingscafé sein.
IMEI IMEI ist die Abkürzung für International Mobile Equipment Identity. Im GSM Standard ist es eine 15-stellige Seriennummer, anhand der man ein Gerät identifizieren kann, wenn es sich in ein Mobilfunknetz einbucht. Zusätzlich wurde im Standard definiert, dass die IMEI über die Tastenkombination *#06# abgefragt werden kann. Es wird empfohlen diese Nummer gut aufzubewahren. Falls das Mobiltelefon gestohlen wird, kann man es mit der IMEI beim Netzbetreiber sperren lassen. Zudem werden die IMEI-Nummern der gestohlenen Mobiltelefone in einer "schwarzen Liste" aufgeführt. Damit wäre es theoretisch auch nicht mehr möglich, es mit einer anderen SIM-Karte zu betreiben. Dafür müsste aber auch sichergestellt sein, dass es nicht möglich ist die IMEI zu verändern, und das ist nicht der Fall.
i-Mode i-Mode ist eine Art mobiles Internet des Netzbetreibers E-Plus. Es bietet, ähnlich wie beim WAP verschiedene Dienste. Z.B. kann man sich über Bahnverbindungen informieren, Kinotickets reservieren oder Spiele und Klingeltöne herunterladen. i-Mode funktioniert nur im Netz von E-plus.
INFRAROT-SCHNITTSTELLE Über eine Infrarotschnittstelle können Sie kabellos Daten zwischen zwei verschiedenen Handys austauschen.
JAVA Kann Ihr Handy Java, so lassen sich jederzeit neue Spiele und andere kleine Programme darauf speichern. Vor allem für Spiele gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die diese z.B. per WAP auf Ihr Handy schicken.
KLINGELTÖNE Durch einen Klingelton wird ein ankommendes Gespräch oder eine SMS angekündigt. Der Klingelton lässt sich im Handymenü einstellen. Für verschiedene Gruppen können verschiedene Klingeltöne eingestellt werden, zum Beispiel für Anrufe von bekannten Rufnummern, Unbekannten, Familie, Freunden, usw. Polyphone Klingeltöne Polyphon bedeutet mehrstimmig. Diese Klingeltöne kommen, je nach Stimmenzahl, "richtigen" Musikstücken recht nahe, die einzelnen Partien ergänzen sich ähnlich einem Orchester. Neben den Melodien auf dem Handy können Sie sich weitere Klingeltöne (meist kostenpflichtig) von verschiedenen Anbietern zuschicken lassen. So kann Ihr Handy z.B. mit Ihrem aktuellen Lieblingsmusiktitel klingeln. Es gibt je nach Gerät unterschiedliche Formate, die das Handy wiedergeben kann. Polyphone Klingeltöne „Midi“ Midi (Musical Instrument Digital Interface) ist der wohl am meisten verbreitete Standard für polyphone Klingeltöne. U.a. verwenden Handys von Nokia und Siemens dieses Format. Polyphone Klingeltöne „MP3“ Klingeltöne im mp3-Format bieten echte Musik als Anrufsignal. Sie können ein beliebiges Musikstück, das Sie z.B. im Internet heruntergeladen oder bereits auf Ihrem Handy gespeichert haben, verwenden. Polyphone Klingeltöne „Realtones“ Realtones ermöglichen echte Geräusch- und Musikaufnahmen als Klingelton.
KONFERENZGESPRÄCH In einem Konferenzgespräch können mehrere Teilnehmer gleichzeitig miteinander telefonieren. Dies ist sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk möglich.
KURZWAHL Hierbei kann der Benutzer einer Nummer eine bestimme Taste zuweisen, um dort mit einem längeren betätigen dieser einen Taste sofort anrufen zu können. Das Blättern im Rufnummernverzeichnis entfällt dadurch.
LAMBDA Lambda ist eine Einheit um elektromagnetische Wellenlängen anzugeben. Um die bestmögliche Sendeleistung zu erreichen, muss die Wellenlänge auf die Antennenlänge abgestimmt sein.
LBS (LOCATION BASED SERVICES) Location Based Services bedeutet, dass UMTS-fähige Handys lokale Dienste nutzen können. Dadurch lassen sich Funktionen anbieten, die Ortsdaten - beispielsweise den aktuellen Aufenthaltsort des Nutzers - berücksichtigen. So kann zum Beispiel der nächstgelegene Arzt oder ein Parkplatz im Handydisplay dargestellt werden.
MAILBOX Eine Mailbox ist wie ein Anrufbeantworter für Mobiltelefone. Die Mailbox nimmt Anrufe entgegen, wenn der Teilnehmer nicht erreichbar oder das Handy ausgeschaltet ist. Die Nachrichten werden dann gespeichert und können von jedem Telefonanschluss aus mit einer bestimmten Telefonnummer abgerufen werden.
MMS MMS steht für Multimedia Messaging Services und ist ein Nachfolger der SMS. In einer MMS können Sie nicht nur Textnachrichten, sondern auch Bilder, Animationen, Videos und Grafiken an andere Mobilfunkteilnehmer oder an E-Mail-Adressen verschicken. Aufgrund der höheren Datenmenge ist der Versand einer MMS wesentlich teurer als der Versand einer SMS.
MOBILFUNK DISCOUNTER Ein Mobilfunk Discounter erfüllt generell folgende Kriterien: • keine Grundgebühr • kein Mindestumsatz • günstige Tarife • keine Vertragsbindung • einheitliche Tarife rund um die Uhr in alle Netze (ausgen. günstigere netzinterne Tarife)
MP3 Bei MP3 handelt es sich um ein digitales Musikformat, das wenig Speicherplatz benötigt. Ist Ihr Handy mit einem MP3-Player ausgestattet, können Sie MP3-Dateien direkt von der Festplatte Ihres PCs oder aus dem Internet auf Ihr Handy laden.
NETZE Es gibt die analogen A-, B-, und C-Netze, die 1992 von den digitalen D-Netzen und 1994 vom E-Netz abgelöst wurden. Die Handys wurden in der Folge kleiner und billiger, wodurch die Verbreitung von Mobiltelefonen stark anstieg. In Deutschland gibt es heute vier Mobilfunknetzbetreiber: T-Mobile D1, Vodafone D2, E-Plus und O2.
ORGANIZER Ein Organizer ist ein Kalender, in den Sie Termine (wie Geburtstage oder Treffen) eintragen können, an die Sie das Handy auf Wunsch erinnert.
PIN Das Kürzel PIN steht für Personal Identification Number. Die PIN ist eine vierstellige Geheimzahl, die auf Ihrer SIM-Karte gespeichert ist. Schalten Sie Ihr Handy an, wird diese Nummer abgefragt. Schalten Sie Ihr Handy aus, kann es kein anderer ohne die Eingabe der PIN wieder anschalten. Wird die PIN dreimal hintereinander falsch eingegeben, erfolgt die Sperre der SIM-Karte. Die Sperre kann dann nur durch die Eingabe des PUK aufgehoben werden.
PREPAID-HANDY Ein Prepaid-Handy funktioniert mit einer wieder aufladbaren Guthabenkarte. Wenn Sie keinen Handy-Vertrag über mehrere Jahre abschließen wollen, oder Ihr Handy nur sehr selten benutzen, kann ein Prepaid-Handy eine gute Lösung sein. Die wieder aufladbare Chipkarte erhalten Sie beim Kauf des Handys. Die Prepaid-Karte können Sie so lange abtelefonieren bis Ihr Guthaben verbraucht ist. Nun müssen Sie Ihr Guthaben wieder aufladen. Bei einem Prepaid-Handy fallen keine Grundgebühren an und es gibt auch keine Mindestvertragslaufzeit. Die Verbindungspreise liegen allerdings höher als bei Vertrags-Handys.
PROVIDER Provider sind Zwischenhändler, die Mobilfunkdienste anbieten, ohne selbst über eigene Netze zu verfügen. Provider sind so nicht an ein bestimmtes Netz gebunden, sondern können Ihren Kunden Leistungen mehrerer Netzbetreiber anbieten.
PUK PUK ist die Abkürzung für Personal Unblocking Key. Der PUK ist ein achtstelliger Entsperrungs-Code, den Sie eingeben müssen, wenn Ihre SIM-Karte durch Falscheingabe der PIN gesperrt wurde.
PUSH E-MAIL Ein Handy mit "Push E-Mail"-Funktion empfängt ohne Zeitverzögerung E-Mails, ähnlich wie SMS-Nachrichten. Sie müssen Ihre Mails nicht mehr über Ihr Internet-Postfach abfragen. Die Mails landen automatisch auf Ihrem Handy.
PUSH-TO-TALK Push-to-Talk ist eine Funktion, die es ermöglicht, das Handy quasi wie ein Walkie-Talkie zu benutzen. Benötigt wird dafür ein Push-to-Talk fähiges Handy und ein Vertrag bei einem Netzbetreiber, der Push-to-Talk unterstützt (momentan T-Mobile). Durch einen Tastendruck (Push) können an eine oder mehrere Personen Sprachnachrichten übermittelt werden (Talk). Dabei kann immer nur eine Person sprechen, zuhören können aber alle Personen der vorher definierten Gruppe. Bezahlt wird dieser Dienst über eine Tagespauschale. Danach kann man so viel "pushen und talken" wie man möchte.
QUADBAND Ein Quadband-Handy unterstützt die 4 GSM Hauptfrequenzen 850 MHz und 1900 MHz (USA und Kanada) und 900 MHz und 1800 MHz (Europa und die meisten restlichen Länder). Das heißt, das Handy kann fast überall auf der Welt verwendet werden.
ROAMING Roaming kommt vom englischen "to roam = herumwandern" und bedeutet, dass Sie auch im Ausland mit dem Handy telefonieren können. Voraussetzung dafür ist ein Handy-Vertrag. Bei Prepaid-Handys ist die Roaming-Funktion deaktiviert. Vorsicht: Beim Telefonieren im Ausland müssen Sie Roaming-Gebühren zahlen, auch wenn Sie angerufen werden!
RUFNUMMER Jedes Handy hat seine eigene Rufnummer, unter der es ständig erreichbar ist. Normalerweise besteht die Handy-Rufnummer aus einer 4-stelligen Vorwahl für den Netzbetreiber und einer individuellen 7-stelligen Nummer.
RUFUMLEITUNG Mit dieser Funktion können Sie ankommende Anrufe umleiten, entweder auf ein Festnetztelefon oder auf Ihre Handy-Mailbox. Vorsicht: In der Regel kostet die Rufumleitung etwas, besonders im Ausland kann es teuer werden.
SAR-WERT SAR steht für Spezifische Absorptions-Rate. Jedes Handy gibt beim Telefonieren elektromagnetische Strahlung ab. Der SAR-Wert gibt (in W/kg = Watt pro Kilogramm Körpergewicht) an, wie viel dieser Strahlung dabei als Wärme vom menschlichen Körper bei stärkster Sendeleistung aufgenommen wird. Auch wenn die Nutzung von Mobiltelefonen nach heutigem Wissensstand in jedem Fall unbedenklich ist, wird empfohlen, dass die Strahlung möglichst gering sein sollte. In der EU verlangt der Gesetzgeber von den Herstellern einen SAR-Wert von maximal 2,0 W/kg. Jedes in Deutschland verkaufte Handy erfüllt diese Anforderung. Ab welchem SAR-Wert strahlt ein Handy besonders gering? Als Orientierung: den BLAUEN ENGEL verleiht die Jury für Umweltzeichen an Handys mit einem SAR-Wert von max. 0,6 W/kg.
SIM-KARTE SIM ist die Abkürzung für Subscriber Identification Module. Die SIM-Karte enthält einen Chip, mit dem Sie sich mit Ihrer Rufnummer im Mobilfunknetz identifizieren. Auf dem Chip sind auch Ihre Telefonbuchdaten und Ihr PIN-Code gespeichert. Wenn Sie die SIM-Karte aus Ihrem Handy entfernen, können Sie nur noch die Notruf-Nummern 110 und 112 wählen.
SMART MESSAGING Durch die Funktion Smart Messaging können alle reinen Textinformationen des Internets auf dem Display des Handys dargestellt werden, somit ist das Handy internetfähig.
SMARTPHONE Als "Smartphone" bezeichnet man Handys, die neben der Telefonfunktion auch noch andere Aufgaben bewältigen. Am weitesten verbreitet sind Funktionen wie Terminkalender, Adressbuch oder digitaler Notizblock. Mit einem Smartphone können Sie außerdem im Internet surfen oder E-Mails empfangen und versenden. Viele Smartphones kann man auch direkt mit einem PC verbinden, um Daten auszutauschen und abzugleichen.
SMS SMS steht für Short Message Service (Kurzmitteilungsdienst). Damit sind kurze Textnachrichten gemeint, die über die Tastatur eingegeben und von Handy zu Handy verschickt werden. Eine SMS besteht aus maximal 160 Schriftzeichen.
SPEICHERKAPAZITÄT Je mehr Speicher ein Handy hat, desto mehr Fotos, MMS, Klingeltöne, Spiele, etc., aber auch Telefonnummern und Adressen lassen sich unterwegs mitnehmen. Neben dem internen Speicher, also dem direkt im Handy, bieten einige Handys zusätzliche Speicherkarten. Flexible Speicherkapazität Ist der Speicher eines Handys flexibel (auch dynamisch oder Shared Memory genannt), so teilen sich verschiedene Anwendungen wie Adressbuch oder Fotos den Speicher. Speichert man z.B. weniger Fotos, so wird Platz für Anderes, z.B. Klingeltöne, frei.
SPEICHERKARTE Eine der meistbenutzten Speicherkarten in aktuellen Handys ist die microSD-Karte - auch als TransFlash-Karte bezeichnet. Mit Maßen von nur 15 x 11 x 0,7 mm ist sie fast vier Mal kleiner als eine SD-Karte und bietet dennoch Speicherplatz bis zu mehreren Gigabyte. Zudem sind microSD-Karten sehr günstig zu bekommen.
SPRACHANWAHL Bei der Sprachanwahl wählen Sie Ihren gewünschten Gesprächsteilnehmer nicht aus Ihrem Telefonbuch aus, sondern sprechen seinen Namen in das Handy-Mikrofon. Ihr Mobiltelefon erkennt ihre Spracheingabe und stellt dann automatisch eine Verbindung zu der genannten Person her. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie den Namen und die Telefonnummer des gewünschten Gesprächsteilnehmers in Ihrem Handy-Telefonbuch gespeichert haben.
SPRACHAUFZEICHNUNG Verfügt ein Handy über die Funktion Sprachaufzeichnung, so kann man es als Diktiergerät benutzen. Ebenso lassen sich Sprachaufzeichnungen meist auch als MMS verschicken oder als Klingelton benutzen.
SPRACHSTEUERUNG Per Sprachsteuerung lassen sich verschiedene Funktionen des Handys bequem mit der Stimme aktivieren. Im Unterschied zur Sprachwahl ist damit nicht das Wählen von Nummern gemeint, sondern z.B. die Aktivierung eines integrierten Radios.
STAND-BY-ZEIT Die Stand-By-Zeit gibt an, wie lange Ihr Handy ohne erneutes Aufladen betrieben werden kann. Durch Telefongespräche oder das Verschicken und Empfangen von Mitteilungen wird die Stand-By-Zeit verkürzt. Die Stand-By-Zeit liegt bei heutigen Mobiltelefonen meist bei mehr als 100 Stunden.
T9-WORTERKENNUNG Bei T9 handelt es sich um eine Texterkennungs-Software, die das Schreiben von SMS vereinfacht. Auf der Tastatur sind jeder Nummerntaste, mit Ausnahme der Null und der Eins, drei bis vier Buchstaben des Alphabets zugeordnet. Bei der herkömmlichen Texteingabe werden die gewünschten Buchstaben durch mehrfaches Drücken gewählt. Die Eingabe eines Wortes über T9 erfolgt, indem man die entsprechende Zahlentaste nur einmal drückt. Nach jeder neuen Eingabe schlägt die Software anhand eines eingebauten Wörterbuchs ein Wort mit der höchsten Verwendungshäufigkeit vor.
TAKTUNG Hier ist die Taktzeit gemeint, nach der ein Gespräch abgerechnet wird. Es gibt den Minutentakt (60/1), bei dem Sie jede angebrochene Minute voll bezahlen müssen. Oder Sie rechnen im Zehn-Sekundentakt (10/10) ab, bei dem nur die entsprechenden Sekunden-Einheiten bezahlt werden müssen.
TARIFE Ein Tarif gibt die Gebühren vor, die Sie pro Gesprächszeit bezahlen müssen. Die verschiedenen Tarifanbieter haben unterschiedliche Gebühren.
TOUCHSCREEN Viele Handys bieten mittlerweile die Bedienung über einen Touchscreen. Bei einem Touchscreen ist keine Eingabe über die Tastatur mehr nötig, sondern stattdessen wird die gewünschte Funktion direkt mit einem kleinen Stift auf dem Handydisplay angetippt.
TRIBAND HANDY Während ein Dualband Handy nur im D-Netz (900 MHz) und E-Netz (1800 MHz) funktioniert, welche in Europa und Afrika verwendet werden, können Sie mit einem Triband Handy auch auf einer Frequenz von 1900 MHz telefonieren, welche in Teilen Amerikas, zum Beispiel in den USA, verwendet wird. Und mit einem Quadband Handy können Sie fast überall auf der Welt telefonieren.
UMTS UMTS ist die Abkürzung für United Mobile Telecommunication System. UMTS steht für einen neuen Mobilfunkstandrad und ermöglicht durch seine sehr hohe Daten-Übertragungsrate die bequeme und schnelle Nutzung von multimedialen Diensten.
VIBRATIONSALARM Bei Handys mit Vibrationsalarm kann der Klingelton abgeschaltet und dafür ein Vibrationsalarm aktiviert werden. Die Nutzung des Vibrationsalarms ist besonders sinnvoll, wenn man andere Teilnehmer nicht durch lautes Handyklingeln stören möchte. Bei einem eingehenden Anruf oder einer SMS vibriert das Handy spürbar, aber der Ton bleibt stumm.
VOICE BOX Voice Box ist der Fachbegriff für die in Mobilfunknetzen übliche Anrufbeantworterfunktion.
WAP WAP ist die Abkürzung für Wireless Application Protocol. WAP Bezeichnet den weltweiten technischen Standard, der das Surfen im Internet mit dem Handy ermöglicht. Um mit dem Handy im Internet zu surfen, benötigt man ein WAP-fähiges Gerät.
WLAN WLAN steht für Wireless Local Area Network, also „drahtloses lokales Netzwerk“ und bezeichnet ein Netzwerk zur drahtlosen Datenübertragung. Ein WLAN-taugliches Handy kann über diese Verbindung etwa schnell und stabil im Internet surfen oder größere Datenmengen downloaden. Voraussetzung ist, dass es sich in der näheren Umgebung eines so genannten "Routers" befindet.
ZEITSCHLITZ Auf einem Funkkanal werden beim GSM-Mobilfunk bis zu acht Gespräche gleichzeitig übertragen, wobei die acht Teilnehmer auf dem Kanal in leicht versetzten Zeitabschnitten, den Zeitschlitzen senden. Ein Zeitschlitz im GSM-Standard hat eine Dauer von 577 Mikrosekunden.
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