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Handys sind wichtig für die Zukunft der Kinder!

Über eintausend E-Learning-Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden zu Trends, Anwendungsgebieten und Herausforderungen im Bereich Mobile Learning gefragt. Die vom Mobile Education Center of Excellence an der FernUniversität in Hagen durchgeführte Befragung brachte zahlreiche ernüchternde, aber auch hoffnungsvolle Erkenntnisse über das Lernen auf dem Handy.

Lernen mit mobilen Endgeräten

Gut zwei Drittel der Befragten sind persönlich der Überzeugung, dass sich in den kommenden Jahren das Thema Mobile Learning als (sehr) wichtig erweisen wird. Es wird erwartet, dass diese Lernform vor allem im beruflichen Umfeld Einzug erhält; 80 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass mobile Endgeräte auf längere Sicht unterstützend im Rahmen des Lernens für den Beruf zum Einsatz kommen. Doch auch in Schulen werden das Handy und der richtige Umgang mit dem Endgerät thematisiert. Diese Lernform wird demnach auch hier Fuß fassen.

Vorteil: Orts- und zeitunabhängig

Nach Angaben von über 90 Prozent der Experten ist zeit- und ortsunabhängiges Lernen der größte Vorteil von Mobile Learning. Außerdem kann der Lernende beim Lernen mit mobilen Endgeräten sein Lerntempo individuell steuern – eine Möglichkeit, die von 79 Prozent als vorteilhaft empfunden wird.

Insbesondere die mit dem mobilen Endgerät verbundene Flexibilität wurde von den Experten hervorgehoben. Dieses Medium ist in der Regel immer verfügbar, so dass aktuelle Infos und Lerninhalte jederzeit abrufbar sind. Vor dem Hintergrund, dass das mobile Endgerät handlich ist und fast überall zur Verfügung steht, wird insbesondere das repetitive Lernen – etwa beim Lernen von Sprachen – begünstigt, weil der Lernende kurze Lernphasen zur intensiven Wiederholung des gesamtes (Lern-)Stoffs nutzen kann.