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FIESE VIEREN UND ANDERE NETTIGKEITEN 

Auch auf dem Handy drohen Schädlinge, Werbung und Spam Wer seine Kinder am Computer beobachtet weiß, dass sie gegenüber Viren und anderen Schädlingen eine gewisse Gleichgültigkeit an den Tag legen. Sie empfinden sie nicht als akute Bedrohung ihrer Daten, weil sie an ihren eigenen Computerinhalten nicht sonderlich hängen. Im Gegensatz zu Erwachsenen. Bekanntermaßen gibt es auch auf Handys zahlreiche Viren und Störenfriede, aber die werden von Kindern ebenfalls nicht sonderlich beachtet. Einen Virus auf dem PC haben sie immer wieder erlebt, einen Virus auf dem Handy aber nur selten oder gar nicht...

Alles halb so schlimm?
Tatsächlich nehmen es Handyviren kaum mit der gigantischen Präsenz von Computerviren auf. Dennoch richten diese fiesen elektronischen Bazillen gehörigen Schaden an: Sie können das Betriebssystem eigener und fremder Handys löschen, rufen kostspielige Nummern an oder versenden Kurzmittelungen an alle Personen, die im Adressbuch stehen. Ein grundsätzliches und aufklärendes Gespräch mit den Kindern kann später im Ernstfall viel Ungemach verhindern. Schließlich wissen ja Mädchen und Jungen im Notfall nicht, wie sie sich korrekt verhalten sollen. Trojaner, Würmer und Viren verspüren übrigens dabei nicht auf jedes Handy Appetit. Sie schätzen vor allem Handys mit Bluetooth, die sich bereits einer großen Verbreitung erfreuen. Und Smartphones, die aber eher selten in Kinderhänden landen.

Was tun?
Bei Handys gilt eigentlich der selbe Grundsatz wie bei E-Mails: Es sollten keine Daten von Fremden angenommen werden. Bei Dateien aus dem Internet muss klar sein, ob die jeweilige Seite seriös ist. Die Bluetooth-Funktion sollte besser immer ausgestellt sein. Nur wenn tatsächlich mit einem Freund Daten getauscht werden, kann sie ein- und wieder ausgeschaltet werden.

Was ist mit Spam und Werbung?
Die gegenwärtige Spam-Schwemme macht schon jetzt den meisten Internetnutzern schwer zu schaffen. Richtig unangenehm können Spam und Werbung aber auch auf dem Handy werden. Die Nummer wurde entweder vom Besitzer des Telefons auf einer Webseite hinterlassen oder wird mit hunderten anderer Nummern per Zufall generiert und automatisch angerufen. Hier gilt: auf keinen Fall antworten. Mitunter steckt eine teure Rückrufnummer dahinter. Im Normalfall kann nicht viel dagegen getan werden. Es gibt zwar Stellen, die Handybesitzern die SMS-Absender mitteilen, doch wechseln Spamversender häufig ihre Nummern. Auf Dauer hilft nur: aushalten und auf keinen Fall anrufen oder anschreiben.